Für einen Großteil klassischer Laborhalterungen, wie Doppelmuffen und Klemmen bietet Zinkdruckguss eine bewährte Kombination aus Stabilität, Präzision und Wirtschaftlichkeit.
Aluminium punktet vor allem durch sein geringes Gewicht und eignet sich besonders für größere Bauteile, wie Tischklemmen oder Bürettenklemmen.
Edelstahl spielt seine Stärken bei aggressiven Chemikalien, hohen Temperaturen und häufigen Sterilisationsprozessen aus.
Zinkdruckguss zählt zu den wichtigen Werkstoffen für Labor-Haltesysteme. Das Druckgussverfahren ermöglicht die wirtschaftliche Herstellung präziser, stabiler und langlebiger Bauteile mit sehr guter Oberflächenqualität.
Zu den wichtigsten Vorteilen zählen:
Aus diesen Gründen fertigt USBECK seit Jahrzehnten zahlreiche Laborhalterungen wie Doppelmuffen und Universalklemmen überwiegend aus Zinkdruckguss. Die von uns eingesetzte Zinkdruckgusslegierung EN AC-ZL0410 (Zamak 5) bietet eine hohe Steifigkeit und Festigkeit bei gleichzeitig exzellenter Maßhaltigkeit. Dadurch bleiben Klemmverbindungen dauerhaft formstabil, gewährleisten eine hohe Haltekraft und ermöglichen die wirtschaftliche Herstellung präziser, langlebiger Laborkomponenten.
Übrigens: In pulverbeschichteter oder vernickelter Ausführung bieten Zinkdruckguss-Artikel zusätzliche Beständigkeit und hochwertigere Optik.
Aluminium wird vor allem dort eingesetzt, wo geringes Gewicht oder größere Bauteilabmessungen gefragt sind.
Die natürliche Oxidschicht sorgt für eine gute Korrosionsbeständigkeit. Gleichzeitig lassen sich größere Bauteile oft wirtschaftlich aus Aluminium herstellen.
Aluminium eignet sich daher besonders für:
Im Vergleich zu Zinkdruckguss erreicht Aluminium bei gleicher Bauteilgeometrie jedoch nicht immer die gleiche Stabilität. Um die erforderliche Belastbarkeit sicherzustellen, können Bauteile deshalb konstruktiv angepasst werden, beispielsweise durch größere Querschnitte oder stärkere Wandungen. USBECK berücksichtigt diese Unterschiede bereits bei der Konstruktion, sodass sowohl kleine als auch große Aluminiumbauteile die jeweiligen Anforderungen an Stabilität und Funktion zuverlässig erfüllen.
Edelstahl kommt vor allem dort zum Einsatz, wo hohe Anforderungen an Chemikalienbeständigkeit, Temperaturbeständigkeit oder Sterilisierbarkeit bestehen.
Typische Einsatzbereiche sind:
Wichtig zu wissen: Edelstahl ist nicht universell chemikalienbeständig. Die Eignung hängt von der verwendeten Edelstahlsorte sowie vom jeweiligen Medium, dessen Konzentration und Temperatur ab. Für kritische Anwendungen sollten deshalb stets Beständigkeitstabellen herangezogen werden.
Darüber hinaus sind regelmäßige Reinigung und Pflege wichtig, um die schützende Passivschicht dauerhaft zu erhalten.
| Anforderung | Empfohlene Werkstoff |
|---|---|
| Standard Laboranwendungen insb. in Schulen und Hochschulen | Zinkdruckguss |
| Kompakte, hoch belastbare Muffen und Klemmen | Zinkdruckguss |
| Große Bauteile | Aluminium |
| Gewichtssensible Halterungen | Aluminium |
| Direkter Kontakt mit aggressiven Chemikalien | Edelstahl |
| Regelmäßiges Autoklavieren | Edelstahl |
| Direkte Einwirkung von hohen Temperaturen | Edelstahl |
Jeder Werkstoff hat seine Stärken. Für den überwiegenden Teil aller Laborhalterungen bietet Zinkdruckguss eine ausgewogene Kombination aus Stabilität, Korrosionsbeständigkeit, Präzision und Wirtschaftlichkeit. Aluminium empfiehlt sich insbesondere für größere oder gewichtssensible Bauteile. Edelstahl ist die erste Wahl für besonders anspruchsvolle chemische, thermische oder sterile Anwendungen.
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