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Wichtiges über Wasserstrahlpumpen im Labor

Wasserstrahlpumpen gehören seit Jahrzehnten zur Standardausstattung vieler Labore. Sie ermöglichen die einfache Erzeugung eines Unterdrucks und eignen sich unter anderem für Vakuumfiltrationen, das Evakuieren von Exsikkatoren oder das Absaugen von Gasen.

Da Wasserstrahlpumpen ohne elektrischen Antrieb arbeiten, sind sie besonders einfach im Aufbau und sofort einsatzbereit. Für viele Laboranwendungen stellen sie eine wirtschaftliche Lösung zur Vakuumerzeugung dar.

Die Wasserstrahlpumpe arbeitet nach dem Venturi-Prinzip.

Fließendes Leitungswasser wird durch eine Düse im Inneren der Pumpe geleitet. Durch die Verengung erhöht sich die Strömungsgeschwindigkeit des Wassers. Gleichzeitig entsteht an dieser Stelle ein Unterdruck.

Dieser Unterdruck wird genutzt, um über einen seitlichen Anschluss Luft oder Gase aus einer angeschlossenen Laborapparatur anzusaugen. Das abgesaugte Medium wird anschließend gemeinsam mit dem Leitungswasser über den Ablaufschlauch abgeführt.

Da die Wasserstrahlpumpe ausschließlich den Druck des fließenden Leitungswassers nutzt, benötigt sie weder einen elektrischen Antrieb noch bewegliche Antriebsteile.

Oberer Anschluss: Die Wasserstrahlpumpe wird an die Wasserleitung angeschlossen. Je nach Ausführung erfolgt dies entweder über einen Schlauch (Artikel 5700, 5701, 5710) oder direkt über das passende Gewinde am Wasserhahn (Artikel 5720, 5721, 5722, 5751). Bei einem direkten Anschluss an den Wasserhahn ist darauf zu achten, den passenden Gewindeanschluss (G3/8″, G1/2″ oder G3/4″) zu wählen. Der Druck des Leitungswassers (typischerweise etwa 4 bar) treibt die Wasserstrahlpumpe an und erzeugt den Unterdruck.

Anschluss seitlich: Hier wird der Schlauch zur Laborapparatur angeschlossen. Über diesen Anschluss wird das entsprechende Medium aus der Apparatur abgesaugt.

Unterer Anschluss: Über den integrierten Ablaufschlauch werden das Leitungswasser und das abgesaugte Medium gemeinsam abgeführt.

Alle Usbeck-Wasserstrahlpumpen erreichen einen maximalen Unterdruck von bis zu -0,9 bar. Dieser Unterdruck ist für viele typische Laboranwendungen wie Vakuumfiltrationen, das Evakuieren von Exsikkatoren oder das Absaugen von Gasen ausreichend.

Die verschiedenen Ausführungen unterscheiden sich dabei nicht im maximal erreichbaren Unterdruck, sondern in ihrer Saugleistung. Modelle mit einer höheren Saugleistung evakuieren das angeschlossene Volumen schneller und erreichen den maximalen Unterdruck in kürzerer Zeit.

Bei der Auswahl der passenden Wasserstrahlpumpe kommt es daher vor allem auf die Größe der zu evakuierenden Apparatur und die gewünschte Evakuierungszeit an. Für kleinere Laboraufbauten genügt häufig bereits eine kompakte Ausführung, während größere Apparaturen von einer höheren Saugleistung profitieren.

Wasserstrahlpumpen bieten für viele Anwendungen praktische Vorteile:

  • Betrieb ohne Stromversorgung
  • robuste Konstruktion ohne bewegliche Antriebsteile
  • geringer Wartungsaufwand
  • integriertes Rückschlagventil bei vielen Modellen
  • einfache Installation
  • wirtschaftliche Lösung für viele Laboranwendungen

Die Usbeck-Wasserstrahlpumpen bestehen aus vernickeltem Messing. Dieser Werkstoff vereint hohe mechanische Stabilität mit einer korrosionsbeständigen Oberfläche und eignet sich für den dauerhaften Einsatz im Labor. Wie bei allen metallischen Werkstoffen hängt die Beständigkeit gegenüber Chemikalien von den eingesetzten Medien ab. Stark angreifende Säuren oder andere korrosive Chemikalien können auch vernickelte Oberflächen beschädigen.

Bis auf Artikel 5700, sind alle Usbeck-Wasserstrahlpumpen serienmäßig mit einem integrierten Rückschlagventil ausgestattet. Dieses verhindert, dass bei einem plötzlichen Druckabfall in der Wasserleitung Wasser in die angeschlossene Laborapparatur zurückströmt und schützt so Proben und Versuchsaufbauten.

Wasserstrahlpumpen sind eine einfache und bewährte Möglichkeit, im Labor einen Unterdruck zu erzeugen. Sie arbeiten ausschließlich mit dem Druck des fließenden Leitungswassers und benötigen weder Strom noch einen elektrischen Antrieb.

Alle Usbeck-Wasserstrahlpumpen erreichen einen maximalen Unterdruck von bis zu -0,9 bar. Die einzelnen Modelle unterscheiden sich ausschließlich in ihrer Saugleistung und damit in der Geschwindigkeit, mit der angeschlossene Apparaturen evakuiert werden.

Durch die robuste Ausführung aus vernickeltem Messing und das serienmäßig integrierte Rückschlagventil eignen sich Usbeck-Wasserstrahlpumpen für den zuverlässigen Einsatz in zahlreichen Laboranwendungen.


  • Wie hoch ist der Wasserverbrauch einer Usbeck Wasserstrahlpumpe?
    Der Wasserverbrauch einer Wasserstrahlpumpe hängt von ihrer Bauform sowie vom vorhandenen Leitungsdruck ab. Bei der Usbeck-Wasserstrahlpumpe beträgt der Wasserverbrauch bei einem Leitungsdruck von 4 bar etwa 6,4 Liter pro Minute. Gleichzeitig erreicht sie eine maximale Saugleistung von rund 185 Litern Luft pro Stunde.
  • Wozu dient das Vakuummeter 5730?
    Mit dem Vakuummeter lässt sich der aktuell erzeugte Unterdruck direkt an der Wasserstrahlpumpe kontrollieren. Es wird in die Vakuumleitung zwischen Wasserstrahlpumpe und Laborapparatur eingebunden und erleichtert die Überprüfung, ob der gewünschte Unterdruck erreicht wurde. Gleichzeitig können Undichtigkeiten im Versuchsaufbau schneller erkannt werden. Das Vakuummeter besitzt einen Messbereich von 0 bis -1 bar und ist damit optimal auf den Arbeitsbereich der Usbeck-Wasserstrahlpumpen abgestimmt.
  • Wozu dient die Schnellkupplung 5741?
    Für die Wasserstrahlpumpe Art.-Nr. 5751 ist optional eine Schnellkupplung erhältlich. Sie ermöglicht eine schnelle Montage und Demontage der Wasserstrahlpumpe am Wasseranschluss, ohne dass die Verschraubung jedes Mal vollständig gelöst werden muss. Die Schnellkupplung besteht aus verchromtem Messing und besitzt einen G1/2″-Anschluss. Sie ist ausschließlich mit der Wasserstrahlpumpe 5751 kompatibel.
  • Hier gehts zu allen Wasserstrahlpumpen von Usbeck im Vergleich


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5751 Wasserstrahlpumpe
Wasserstrahlpumpe

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