Lexikon
Luftregulierung

Luftregulierung: Das Prinzip der Vormischung im Laborbrenner

Die Luftregulierung ist das zentrale Steuerungselement an jedem Labor-Gasbrenner, mit dem die Temperatur und die Art der Flamme bestimmt wird. Sie regelt, wie viel Umgebungssauerstoff dem einströmenden Gas im Brennerrohr beigemischt wird, bevor das Gemisch an der Mündung verbrennt.

Die Flammenarten im Labor

  • Geschlossene Regulierung: Es findet keine Vormischung statt. Das Gas verbrennt unvollständig mit einer gelben, leuchtenden und rußenden Sparflamme (ca. 300–900 °C).
  • Geöffnete Regulierung: Sauerstoff wird angesaugt. Es entsteht eine rauschende, blaue Flamme mit einem heißen Kern (bis zu 1500 °C beim Teclubrenner), die für chemische Reaktionen und Erhitzungsprozesse im Laboratorium benötigt wird.

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