Lexikon
Bunsenbrenner

Bunsenbrenner: Definition und Funktionsweise

Der Bunsenbrenner ist ein traditioneller, gasbetriebener Laborbrenner, der in Schulen, Universitäten und der Industrie zum Erhitzen von Stoffproben oder zum Sterilisieren eingesetzt wird. Benannt wurde er nach dem Chemiker Robert Wilhelm Bunsen. Der klassische Bunsenbrenner besitzt ein gerades Brennerrohr. Das Brenngas strömt durch eine Düse in das Rohr und saugt dabei seitlich Umgebungsluft an. Die Luftzufuhr wird über eine verschiebbare Lufthülse reguliert, sodass das Verhältnis von Gas und Sauerstoff angepasst werden kann.

Anwendung im Laborbereich

Durch die Regulierung der Luftzufuhr lassen sich verschiedene Flammenformen erzeugen: von der leuchtenden, gelben Flamme (bei geschlossener Luftzufuhr) bis hin zur rauschenden, blauen Flamme (bei geöffneter Luftzufuhr).

Bunsenbrenner werden meist an zentrale Gasversorgungen angeschlossen und erfordern einen sicheren Umgang sowie die Einhaltung der geltenden Sicherheitsvorschriften im Laborbetrieb.

Auch bekannt als Standardbrenner, Gasbrenner nach Bunsen


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